Kostenlose Beratung – wo ist der Haken?
Es gibt keinen. Ich verkaufe keine Immobilien und vermittle keine
Finanzprodukte. Das Modell funktioniert, weil die meisten Menschen am Ende fair
zahlen und weil ich dadurch nur mit Leuten arbeite, die wirklich wollen. Es funktioniert nicht,
wenn jemand unverbindlich Informationen absaugen will – das merke ich meist im Erstgespräch und
sage dann offen ab.
Und wenn ich am Ende nichts zahle?
Dann zahlen Sie nichts. Ich mahne nicht, rechne nicht nach und schreibe niemanden
an. Das Risiko trage ich bewusst, weil es die Gegenleistung für die Offenheit ist, mit der ich
arbeiten kann. Erfahrungsgemäß ist es ein sehr kleines Risiko.
Sie sind kein Makler, kein Anwalt und kein Steuerberater. Was genau machen Sie dann?
Ich ordne, plane und begleite. Ein Umzug nach Portugal besteht aus einigen
Dutzend Einzelschritten in zwei Ländern, von denen die wenigsten schwierig sind – aber fast alle
eine Reihenfolge und ein Zeitfenster haben. Ich sorge dafür, dass Sie die richtigen Fragen zum
richtigen Zeitpunkt stellen, bereite Unterlagen so vor, dass die Zeit von Fachleuten kurz bleibt,
und bin da, wenn etwas nicht wie geplant läuft.
Sprechen Sie Portugiesisch?
Für den Alltag ja, für einen Kaufvertrag nicht. Bei allem, was rechtlich zählt,
arbeite ich deshalb mit portugiesischen Fachleuten und vereidigten Übersetzern und plane deren
Einsatz von vornherein in den Ablauf ein. Ich halte das für den ehrlicheren Weg als ein Versprechen,
das im Notartermin nicht hält.
Muss ich selbst Portugiesisch können?
Für den Start nicht. Im Algarve und in Grande Lisboa kommen Sie zunächst mit
Englisch durch, und wo es um Behörden oder Verträge geht, organisiere ich Übersetzung und Begleitung.
Ob und wie viel Sie später selbst lernen, ist Ihre Entscheidung – und hängt stark davon ab, ob Sie
in einer Stadt oder in einem Dorf landen.
Woher wissen Sie, wie die Regionen wirklich sind?
2022 habe ich Portugal in einer zusammenhängenden Reise von Süden nach Norden
durchquert und in jeder Region Station gemacht – nicht an den Stränden, sondern in den Orten, in
denen man wohnen würde. Dazu kommen mehrere Jahre regelmäßiger Aufenthalte, eigene Immobilien und
die Erfahrung aus begleiteten Umzügen. Die Zahlen auf dieser Seite sind Richtwerte, die
Einschätzungen dahinter stammen aus eigener Anschauung.
Brauche ich ein Visum?
Das hängt an Ihrer Staatsangehörigkeit, nicht an Ihrem Wohnort. Bürgerinnen und
Bürger der EU und des EWR genießen Freizügigkeit und brauchen kein Visum – sie müssen sich bei
einem Aufenthalt über drei Monate nur bei der Gemeindeverwaltung registrieren und den
Lebensunterhalt nachweisen. Schweizer sind über das Freizügigkeitsabkommen weitgehend
gleichgestellt. Für alle anderen läuft ein Visumsverfahren beim zuständigen Konsulat, das je nach
Land und Visumsart mehrere Monate braucht und lange vor der Ausreise beginnt.
Soll ich erst mieten oder direkt kaufen?
Mieten, mindestens ein Jahr, am Wunschort. Ich habe noch niemanden bereuen sehen,
ein Jahr gemietet zu haben. Ich habe aber mehrfach erlebt, dass das Traumhaus nach dem ersten Winter
feucht, schlecht angebunden oder von einer im Januar menschenleeren Siedlung umgeben war.
Kaufnebenkosten und Wiederverkauf machen eine schnelle Korrektur teuer.
Kann ich meine deutsche Rente nach Portugal beziehen?
Ja, die Deutsche Rentenversicherung zahlt auch ins Ausland. Wo diese Rente
versteuert wird, ist eine andere Frage und hängt von der Rentenart und dem
Doppelbesteuerungsabkommen ab – gesetzliche Renten, Betriebsrenten, Beamtenpensionen und private
Renten werden unterschiedlich behandelt. Das gehört vor den Umzug geklärt, weil es die
Nettorechnung deutlich verändern kann.
Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?
Die Einwohnerzahlen sind gerundete Schätzungen des portugiesischen Statistikamts
INE für 2025 nach der Regionsgliederung von 2024. Mieten, Kaufpreise und Budgets stammen aus
laufenden Beratungen, aus Angeboten meiner Mandanten und aus eigenen Objekten. Es sind Richtwerte,
keine Zusagen – der portugiesische Markt bewegt sich spürbar von Jahr zu Jahr.